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Fußballer

Pierre Littbarski Vermögen

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Pierre Littbarski Vermögen und Einkommen
Vermögen:17 Millionen €
Alter:59
Geboren:16.04.1960
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Fußballer
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Pierre Littbarski ist ein ehemaliger Fußballprofi, der 1990 mit Deutschland Weltmeister wurde. Die meiste Zeit spielte er für den 1. FC Köln, war aber auch in Frankreich und Japan aktiv. Nach seiner Karriere bekleidete er verschiedene Aufgaben im Fußball, war zeitweise Trainer und Co-Trainer, ist nun seit geraumer Zeit Markenbotschafter des VfL Wolfsburg, bei dem er zuvor Leiter des Scouting gewesen war.

Frühes Leben

Im damaligen West-Berlin wurde Pierre Littbarski 1960 geboren, wuchs mehrheitlich bei seinen Großeltern auf. Schon früh, nämlich ab 1967, spielte er im Verein Fußball. Zunächst bis 1976 beim VfL Schöneberg, ab dann bei Hertha Zehlendorf, mit dem er 1978 deutscher Vizemeister der A-Junioren wurde. Ab 1978 stand er beim 1. FC Köln unter Vertrag, wohin er für 13.000 DM verkauft wurde. Sein Debüt in der Bundesliga erfolgte bereits am 26.08.1978, weitere 21 Saisons als Spieler im Profifußball sollten für Pierre Littbarski folgen.

Karriere

In seiner ersten Saison kam Littbarski auf 16 von 34 möglichen Liga-Einsätzen und war zudem im Europapokal der Landesmeister für den 1. FC Köln aktiv. In der folgenden Saison avancierte der nur 1,68 Meter große Offensivspieler zum Stammspieler in Köln. Dasselbe galt für die U21-Nationalmannschaft von Deutschland. Das 1980 erreichte Finale im DFB-Pokal verlor er mit seinem Club allerdings mit 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf. Diesen verpassten Titel sollte er 1983 doch noch gewinnen, als er gegen den Lokalrivalen Fortuna Köln im heimischen Müngersdorfer Stadion das einzige Tor zum 1:0-Sieg erzielte.

Zuvor war ihm auch nach der Zahl seiner Treffer der endgültige Durchbruch gelungen. In der Saison 1981/82 erzielte er 15 Tore in der Bundesliga. Folgerichtig fuhr er auch mit zur WM 1982 in Spanien, wo er mit Kollegen wie Karl-Heinz Rummenigge und Paul Breitner Vize-Weltmeister wurde. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft hatte er bereits 1981 beim 3:1 über Österreich gegeben, wo er direkt in seinem Premierenspiel zwei Tore erzielte.

Denselben Erfolg sollte Pierre Littbarski 1986 wiederholen können, als er erneut mit der DFB-Auswahl Vize-Weltmeister wurde. 1990 gelang ihm dann sogar der ganz große Wurf, als er unter dem Teamchef Franz Beckenbauer mit einem 1:0 über Argentinien Weltmeister wurde.

Im Verein hatte er einen kurzen Ausflug für die Dauer einer Saison nach Frankreich zum Racing Club Paris schnell wieder abgebrochen. Trotz 34 Einsätzen kam er dort nur auf 4 Treffer für die Hauptstädter. Angeblich soll er einen Teil der Ablösesumme bei seinem Wechsel zurück zum 1. FC Köln selbst übernommen haben. In seiner Zeit zwischen 1978 und 1993 bei diesem Club kam er 406 mal in der Bundesliga zum Einsatz und erzielte dabei 116 Tore, was ihn immer noch in der Top 50 der Ewigen Torschützenliste der Bundesliga rangieren lässt.

Im Anschluss wechselte Pierre Littbarski für zwei Jahre zu JEF United Chiba nach Japan, wo er bei Brummell Sendai eine weitere Saison anhängte, ehe er seine Karriere als Spieler beendete. In Japan erlangte er aufgrund seiner offenen, aber oft auch verschmitzten Art große Popularität, die bis heute anhält.

Anschließend hatte er diverse Trainerstationen sowohl im deutschen als auch im japanischen Fußball. So trainierte er den MSV Duisburg, Yokohama FC, in Australien sogar den Sydney FC, und war zuletzt Co-Trainer beim VfL Wolfsburg. Die großen Erfolge blieben in diesen Beschäftigungen aber aus – er errang keinen einzigen Titel als Trainer und wurde mehrmals vorzeitig beurlaubt.

Zur WM 2002 war er als Co-Kommentator der WM-Spiele in Japan bei RTL tätig, von 2012 bis 2018 war er Leiter des Scoutings des VfL Wolfsburg. Seitdem ist er als Markenbotschafter für diesen Club tätig.

Highlights der Karriere

Absolutes Highlight der Karriere von Pierre Littbarski war natürlich der Gewinn der Weltmeisterschaft 1990, nachdem er bereits zweimal zuvor Vize-Weltmeister geworden war. Ansonsten gewann er 1983 den DFB-Pokal. Außerdem ist er mit 18 Treffern in 21 Länderspielen mit der U21 von Deutschland immer noch deren Rekordtorschütze. Als besonders großen, außersportlichen Erfolg kann sich Pierre Littbarksi aber zugutehalten, dass er sowohl in Deutschland als auch in Japan weit über die Anhänger seiner jeweiligen Clubs hinaus beliebt war. Mit seiner sehr verspielten Art, Fußball zu zelebrieren, besonders in beeindruckenden Dribblings, gewann er hier die Herzen ebenso wie damit, neben dem Platz frei von Allüren und mit einem gewissen Mutterwitz gesegnet zu sein.

Berühmte Zitate

„In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten fehlte uns die Kontinu…, äh Kontuni…, ach scheiß Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug!“

„Wenn wir so weitermachen, können wir vielleicht auch da wieder anknüpfen, wo wir eigentlich hinwollen.“

„Den hätte Rudi Völler mit einem Gipsbein verwandelt.“

Erstaunliche Fakten

1989 wurde er von der CDU in Nordrhein-Westfalen zur Wahl von Richard von Weizsäcker zum Bundespräsidenten in die Bundesversammlung berufen, wo er auch teilnahm.

In Japan ist er als „Litti“ äußerst populär, unter anderem tritt er als solcher in einem Japanisch-Lehrbuch auf.

2018 trat er als Gast in der Serie „Dittsche“ auf, wobei er sich selbst spielte.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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