Connect with us

Politiker

Oskar Lafontaine Vermögen

Avatar

Veröffentlicht

auf

Oskar Lafontaine Vermögen und Einkommen
Vermögen:22 Millionen €
Alter:76
Geboren:16.09.1943
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Politiker
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Oskar Lafontaine ist ein deutscher Politiker, der auch als Publizist tätig ist. 13 Jahre lang war er für die SPD Ministerpräsident des Saarlands, Kanzlerkandidat für diese Partie und von 1995 bis 1999 Vorsitzender der SPD. Nur 142 Tage nach seiner Ernennung zum Finanzminister 1998 trat er von diesem Amt zurück und gab auch den Vorsitz der SPD ab. Später trat er aus der SPD aus und schloss sich der Partei „Die Linke“ an, deren Vorsitzender er ebenfalls wurde. Im Saarland ist er dies bis Ende 2019 immer noch.

Frühes Leben

Er wurde als Sohn einer Sekretärin und eines Bäckers geworden, wobei Letzter 1945 im Krieg fiel. Oskar Lafontaine wurde mit 9 Jahren in ein kirchliches Gymnasium versetzt, was ihm trotz guter Noten nicht gefiel. Ein Jahr vor dem wurde er aus dem katholischen Konvikt entlassen, da er mit Freunden Bier in einem Gasthaus getrunken hatte. Sein Abitur erreichte er dennoch 1962, woraufhin sich ein Studium der Physik in Bonn anschloss. 1965 wechselte er wegen einer Liebschaft nach Saarbrücken, wo er 1967 Ingrid Bachert heiratete und 1969 sein Diplom als Physiker ablegte. Daraufhin arbeitete er für fünf Jahre in einer Versorgungsgesellschaft in Saarbrücken. Bereits 1966 trat er in die SPD ein, wo er fortan lange Karriere machen sollte.

Karriere

Zunächst wurde er Vorsitzender Jusos in Saarbrücken, 1968 war er bereits Mitglied des Landesvorstands der SPD Saarland. Hier war er von 1970 bis 1975 auch Abgeordneter des Landtags. 1974 bis 1976 war er Bürgermeister der Stadt Saarbrücken, dann bis 1985 Oberbürgermeister. In dieser Zeit widmete er sich sehr dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gegenüber dem Individualverkehr. In dieser Zeit erwarb er sich zudem einen Ruf als ökologischer Friedensaktivist. War er 1980 als Spitzenkandidat im Saarland noch gescheitert, gelang ihm der Wahlsieg mit einer nach Sitzen absoluten Mehrheit im Jahr 1985. Damit wurde Oskar Lafontaine der erste sozialdemokratische Ministerpräsident des Landes Saarland.

1990 stieg er – trotz viel Kritik aus den Reihen der SPD an seiner ablehnenden Haltung zur Wiedervereinigung, zum Kanzlerkandidaten der SPD für die Bundestagswahl 1990 auf. Bei der ersten gesamtdeutschen Wahl zum Bundestag unterlag Oskar Lafontaine mit seiner SPD mit 33,5 Prozent der Stimmen der Union, die zusammen mit der FDP die Mehrheit erreichte.

Zuvor war Oskar Lafontaine bei einem Wahlkampfauftritt Opfer eines Attentats einer psychisch kranken Frau geworden. Er überstand den Messerangriff aber recht gut, verbrachte nur kurze Zeit im Krankenhaus und stand auch im Dezember als Kanzlerkandidat zur Verfügung.

Bei der folgenden Wahl 1994 zog er per absoluter Mehrheit in seinem Wahlkreis Saarbrücken erneut in den Bundestag ein, erneut verlor die SPD die Wahl aber trotz Zugewinnen bei den Stimmen. Dies sollte sich 1998 ändern, als er zusammen mit Gerhard Schröder als Kanzlerkandidat die Wahl für die SPD gewann und erstmals ein Bündnis aus Rot-Grün die Bundesrepublik regierte.

Dennoch währte seine Zusammenarbeit mit Schröder und anderen Granden der SPD nur wenige Monate, ehe Oskar Lafontaine sowohl als Finanzminister als auch als Vorstand der SPD zurücktrat.

Nach immer größeren inhaltlichen Differenzen mit seiner Partie trat er schließlich 2005 nach rund 40 Jahren Mitgliedschaft aus der Partei aus. Nur wenige Jahre später schloss er sich einem linken Bündnis aus WASG und PDS an, aus dem später die Partie „Die Linke“ entstehen sollte. Auch hier wirkte er einige Jahre als Bundesvorsitzender, ehe er seit geraumer Zeit Landesvorsitzender der SPD im Saarland wurde. Für die Linke zog er auch erneut in den Bundestag ein.

Highlights der Karriere

Neben seiner langen Amtszeit als Ministerpräsident des Landes Saarland war es die erfolgreiche Bundestagswahl 1998, die man als Highlight der Karriere von Oskar Lafontaine bezeichnen muss. Auch, wenn seine dann folgende Tätigkeit als Finanzminister der Bundesrepublik nur von kurzer Dauer war, war es doch formal der Höhepunkt seiner politischen Laufbahn. Er selbst würde sicher den Wiedereinzug in den Bundestag mit seiner neuen, wesentlich linkeren Partei „Die Linke“ als es die SPD war, zu seinen Highlights zählen.

Berühmte Zitate

„Eigentlich will man nicht dauernd angefeindet werden. Aber andererseits ist es wichtig, gegen den Strom zu schwimmen.“

„In der Politik gibt es keine wirklichen Freundschaften, nur Zweckbündnisse auf Zeit.“

„Wir können auf die ständig steigende Lebenserwartung nicht mit immer kürzerer Lebensarbeitszeit reagieren.“

„Helmut Schmidt spricht weiter von Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzis gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben.“

„Wo SPD draufsteht, darf keine FDP drin sein.“

Erstaunliche Fakten

Oskar Lafontaine ist in vierter Ehe mit der ebenfalls zur Parteiführung der Linken zählenden Sahra Wagenknechte verheiratet. Mit ihr hat er keine Kinder, aus seinen vorigen Ehen jedoch zwei Söhne.

Sein Studium der Physik betrieb er nach eigenen Angaben mit minimalem Aufwand und las in dieser Zeit viel, vor allem Albert Camus und Jean-Paul Sartre.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gerade populär