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Politiker

Friedrich Merz Vermögen

Friedrich Merz Vermögen und Einkommen
Vermögen:11 Millionen €
Alter:64
Geboren:11.11.1955
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Politiker
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Joachim Friedrich Merz wurde am 11. November 1955 in Brilon in Deutschland geboren und ist ein Rechtsanwalt, Lobbyist sowie Politiker der CDU. In den Jahren 1989 bis 1994 gehörte Friedrich Merz als Mitglied zum Europäischen Parlament. Von 1994 bis 2009 saß er als Mitglied ebenfalls im Deutschen Bundestag. Friedrich Merz war von 2000 bis 2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und daher Oppositionsführer. Heute arbeitet Friedrich Merz im Vorstand des Unternehmens Blackrock, welches Finanzprodukte vertreibt.

Frühes Leben

Friedrich Merz ist das älteste von insgesamt vier Kindern und stammt aus einer konservativ geprägten Briloner Juristenfamilie. Joachim Merz, sein Vater, arbeitete als Amtsgerichtsrat in Brilon und war nicht nur Richter am Landgericht Arnsberg, sondern bis 2007 ebenfalls Mitglied der CDU. Bekannt wurde sein Vater vor allem durch mehrere große NS-Prozesse, welche er als Richter leitete. Die Familie seiner Mutter stammt von französischen Hugenotten ab und gehört zu den ältesten Patrizierfamilien Brilons. Friedrich Merz ging von 1966 bis 1971 an das Gymnasium Petrinum in Brilon, dann wechselte er die Schule und ging auf das Friedrich-Spee-Gymnasium in Rüthen. 1975 erreichte er die allgemeine Hochschulreife. Danach konnte er als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung 1976 bis 1982 Rechtswissenschaften an der Universität Bonn und an der Universität Marburg studieren. Er schloss das Studium 1982 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen ab. Von 1982 bis 1985 absolvierte er das notwendige Referendariat am Landgericht Saarbrücken und an weiteren Orten. Nach dem Zweiten juristischen Staatsexamen war Friedrich Merz von 1985 bis 1986 Richter auf Probe am Amtsgericht Saarbrücken. In den Jahren 1986 bis 1989 arbeitete Friedrich Merz zudem als Syndikus beim Verband der Chemischen Industrie (VCI) in Bonn sowie in Frankfurt am Main.

Karriere

Frühzeitig erkannt Friedrich Merz sein Interesse für Politik, weshalb er 1972 noch als Schüler in die CDU eintrat und sich in seiner Freizeit aktiv in der Jungen Union seiner Heimatstadt Brilon engagierte. Bis zum Jahr 1980 war er sogar deren Vorsitzender. Friedrich Merz war auch weiterhin politisch aktiv, wobei er überwiegend parlamentarisch tätig war. Als er 1989 bei der Europawahl antrat, wurde Friedrich Merz auf Anhieb in das Europäische Parlament gewählt. Bis zum Jahr 1994 gehörte er dem Europäischen Parlament an. In den Jahren 1994 bis 2009 arbeitete Friedrich Merz als ein Mitglied des Deutschen Bundestages, wobei er in den Jahren 1996 bis 1998 auch die Funktion des Obmanns der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Finanzausschuss innehatte. Nachdem die Bundestagswahl 1998 stattgefunden hatte, wurde Friedrich Merz ab Oktober 1998 zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und ab Februar 2000 zum Nachfolger von Wolfgang Schäuble als direkter Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ernannt. Als die damalige CDU-Parteivorsitzende Angela Merkel den Fraktionsvorsitz 2002 direkt im Anschluss an die Bundestagswahl 2002 für sich beanspruchte, wurde Friedrich Merz zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden ernannt. Friedrich Merz trat im Dezember 2004 von diesem Amt zurück. Friedrich Merz war lange Jahre ein direkt gewählter Abgeordneter seines Wahlkreises Hochsauerlandkreis, durch den er in den Bundestag einzog. Bei der Bundestagswahl 2005 hatte er mit 57,7 % sein bisher bestes Erststimmenergebnis. Friedrich Merz erklärte im Februar 2007, aufgrund von parteiinternen Differenzen nicht erneut bei der Bundestagswahl 2009 zu kandidieren. Nach der Bildung des 17. Bundestages im Oktober 2009 schied Friedrich Merz als direkte Folge seiner Erklärung aus dem Parlament aus und trat damit von seinen politischen Ämtern zurück.

Highlights der Karriere

Friedrich Merz startete nicht nur eine erfolgreiche politische Karriere, sondern war und ist gleichzeitig auch beruflich sehr aktiv und erfolgreich. So war er unter anderem Anwalt bei der Kölner Kanzlei Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner. Zudem arbeitet er nach dem Rückzug als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU bis zum Jahr 2014 als ein Partner bei der international agierenden Kanzlei Mayer Brown LLP, er ist dort seitdem Senior Counsel. Auch in weiteren Bereichen der Wirtschaft war Friedrich Merz überaus aktiv, so nahm er zahlreiche Tätigkeiten in verschiedenen Beratungs- und Kontrollfunktionen wahr. 2010 wurde Friedrich Merz in den Verwaltungsrat der Firma HSBC Trinkaus & Burkhardt berufen, diese ist eine Tochtergesellschaft der HSBC Holdings plc. (Hongkong and Shanghai Banking Corporation). Am 8. Juni 2010 wurde er dort in den Aufsichtsrat gewählt. Ebenfalls 2010 erhielt Friedrich Merz durch den Bankenrettungsfonds Soffin den Auftrag, sich um den Verkaufsprozess der WestLB an einen privaten Investor zu kümmern.

Berühmte Zitate

Wenn man einen Sumpf austrocknen will, darf man nicht die Frösche fragen.

Erstaunliche Fakten

Friedrich Merz ist bereits seit 1981 mit seiner Frau Charlotte Merz verheiratet und führt damit eine langjährige Beziehung.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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