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Politiker

Ursula von der Leyen Vermögen

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Veröffentlicht

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Ursula von der Leyen Vermögen und Einkommen
Vermögen:3 Millionen €
Alter:61
Geboren:08.10.1958
Herkunftsland:Belgien
Quelle des Reichtums:Politikerin
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Dr. med. Ursula Gertrud von der Leyen ist eine deutsche Politikerin, welche seit dem 1. Dezember 2019 das Amt der Präsidentin der Europäischen Kommission bekleidet. In den Vorjahren war sie als Politikerin auf niedersächsischer Landesebene und Bundesebene aktiv. Der folgende Artikel wirft einen genaueren Blick auf eine der einflussreichsten Frauen Europas.

Frühes Leben

Ursula von der Leyen stammt aus der Familie Albrecht, deren Angehörige einflussreiche Positionen in Politik und Wirtschaft geprägt haben. So war ihr Vater Ernst Albrecht von 1976 bis 1990 Ministerpräsident von Niedersachsen und ihr Bruder Hans-Holger ist Chef des weltweit operierenden Musikstreaming-Dienstes Deezer. Von der Leyen selbst, damals noch Albrecht heißend, wuchs von 1958 bis 1971 im belgischen Brüssel, danach in Ilten bei Hannover auf. Nach dem Abitur studierte von der Leyen zunächst zwei Jahre lang Archäologie, bevor sie zur Volkswirtschaftslehre an den Universitäten in Münster und Göttingen wechselte. Zu dieser Zeit absolvierte sie auch ein Semester an der London School of Economics and Political Science. Ab 1980 studierte Ursula von der Leyen Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dieses Studium schloss sie 1987 mit ihrer Approbation als Ärztin ab. Während des Studiums lernte sie ihren späteren Ehemann Heiko von der Leyen kennen, welcher noch heute als Arzt und Hochschullehrer tätig ist. Das Paar heiratete 1986 und hat sieben Kinder. Nach Assistenzarzttätigkeiten an der MHH setzte sie ihre Facharztausbildung aufgrund ihrer Kinder nicht fort. Sie war stattdessen als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MHH tätig, wo sie 2001 mit einem Master of Public Health graduierte.

Karriere

Ursula von der Leyen ist seit 1990 Mitglied der CDU. Parteiintern engagierte sie sich in den neunziger Jahren als Ärztin im niedersächsischen Fachausschuss Sozialpolitik und dem Arbeitskreis Ärzte. Während sie von 2001 bis 2004 dem Rat der Stadt Sehnde als Fraktionsführerin der CDU angehörte, nahm sie ab 2003 das Amt der Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in der niedersächsischen Landesregierung wahr.

Mit ihrer Berufung als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in die Bundesregierung des „Kabinett Merkel I“ gab sie 2005 ihr niedersächsisches Landtagsmandat auf. Dieses Ministeramt sollte Ursula von der Leyen auch über die Legislaturperiode 2009 bis 2013 weiterführen.Da der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Josef Jung, aber im November 2009 zurücktrat, übernahm sie diesen Posten für die folgenden vier Jahre. Im Anschluss bekleidete von der Leyen von 2013 bis 2019 als erste Frau das Amt der Bundesministerin der Verteidigung. Zu bemerken ist, dass sie bei den Bundestagswahlen 2009, 2013 und 2017 in ihrem Wahlkreis nie ein Direktmandat erlangen konnte, sondern immer über die Landesliste Niedersachsen in den Deutschen Bundestag einzog.

Im Rahmen der Europawahl 2019 traten erstmals Spitzenkandidaten als Aspiranten für das Amt des Kommissionspräsidenten an. Da sich die die Staats- und Regierungschefs im Europäischen Rat aber im Nachgang der Wahl nicht auf einen dieser Kandidaten einigen konnten, fand man in der Person Ursula von der Leyens einen Konsens. Sie wurde einstimmig vom Europäischen Rat für das Amt der Kommissionspräsidentin nominiert. Dass die CDU-Politikerin vorher nicht dem Kreis der Spitzenkandidaten angehörte, brachte ihr die Kritik von vielen Parlamentariern auf Bundes- und EU-Ebene ein, da diese die Nominierung von der Leyens als „nicht demokratische Lösung“ bewerteten. Dennoch wurde sie am 16. Juli 2019 in absoluter Mehrheit vom EU-Parlament in das Amt gewählt, das sie am 1. Dezember 2019 antrat.

Highlights der Karriere

– Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit des Landes Niedersachsen – 2003 bis 2005
– Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – 2005 bis 2009
– Bundesministerin für Arbeit und Soziales – 2009 bis 2013
– Bundesministerin der Verteidigung – 2013 bis 2019
– Präsidentin der Europäischen Kommission – seit 2019

Berühmte Zitate

– „Kinder müssen wieder willkommen sein und einen festen Platz im Alltag haben.“ – Welt am Sonntag, 19. Dezember 2004
– „Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen.“ – Berliner Zeitung, 29.9.2006
– „Ich möchte auch deutlich machen, dass die Würde eines Kindes, die Unverletzlichkeit eines Kindes ein höheres Gut ist als die Frage nach Massenkommunikation.“ – über Zugangssperren für kinderpornografische Angebote im Internet, 25.03.2009
– „Die Angebote müssen Schlag auf Schlag kommen. Tempo, Tempo, Tempo. Heute meldest du dich arbeitslos – und morgen hast du was zu tun.“ – Als Bundesarbeitsministerin in Der Stern online, 24. Februar 2010

Erstaunliche Fakten

– Ursula von der Leyen nahm im Jahr 1978 für wohltätige Zwecke eine Single-Schallplatte mit zwei Volksliedern auf. Auf dieser Platte ist ihre gesamte Familie zu hören, da sie das Projekt mit ihren Eltern und Geschwistern umsetzte.
– Als leidenschaftliche Reiterin hat Ursula von der Leyen 2015 die Reit-Europameisterschaften in Aachen eröffnet.
– 2014 berichteten deutsche Medien, dass Ursula von der Leyen einen syrischen Flüchtling in ihren Privathaushalt aufgenommen habe und diesen bei der Integration und der Suche nach Arbeit unterstütze.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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