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Politiker

Gerhard Schröder Vermögen

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Gerhard Schröder Vermögen und Einkommen
Vermögen:20 Millionen €
Alter:75
Geboren:07.04.1944
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Politiker
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Gerhard Schröder ist ein deutscher Politiker und ehemaliger Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1998 bis 2005).

Frühes Leben

Gerhard Fritz Kurt Schröder wurde im nordrhein-westfälischen Mossenberg-Wöhren geboren. Seinen Vater lernte Schröder nie kennen, da dieser als Soldat im Zweiten Weltkrieg, wo der Sohn gerade einmal sechs Monate alt war, umkam. So wuchs der Junge bei seiner Mutter in ärmlichen Verhältnissen auf. Die Familie war auf die Fürsorge angewiesen. Das änderte sich auch nicht durch den Fakt, dass Schröders Mutter erneut heiratete und drei weitere Kinder gebar. Zweimal zog die Familie noch in benachbarte Kreisstädte um. 1961 absolvierte Gerhard Schröder eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann in einem Porzellangeschäft. Nach seiner Lehre besuchte er eine Abendschule in Göttingen, an welcher Schröder seine Mittlere Reife bestand. Anschließend wechselte er zum Westfalen-Kolleg in Bielefeld, dort bestand er 1966 das Abitur. Noch im selben Jahr begann der spätere Bundeskanzler sein Jura-Studium an der Universität Göttingen. 1976 schloss Schröder sein Studium mit dem zweiten Staatsexamen ab und arbeitete als Rechtsanwalt in Hannover.

Karriere

Seit 1963 ist Gerhard Schröder Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (abgekürzt SPD). Recht schnell machte er sich in der Partei einen Namen. 1971 wurde er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten der SPD in der Region Hannover. Zwei Jahre lang (1978 bis 1980) war Schröder ebenfalls Bundesvorsitzender der Jusos und ab 1979 Mitglied des SPD-Parteirats. In den 90er-Jahren konnte er einen weiteren parteipolitischen Erfolg für sich verzeichnen: Schröder wurde von 1994 bis 1998 Landesvorsitzender der SPD in Niedersachsen. Rudolf Scharping, zu dieser Zeit Bundesvorsitzender der Sozialdemokraten, ernannte Gerhard Schröder zum Zuständigen für Energiefragen. Im Jahr 1999 wurde Schröder von den Parteigenossen zum SPD-Vorsitzenden gewählt. Bis 2004 blieb er in diesem Amt.

Highlights der Karriere

Gerhard Schröder konnte die Landtagswahl zum Ministerpräsidenten von Niedersachsen im Jahr 1990 für sich gewinnen. Auch in den beiden darauffolgenden Landtagswahlen (1994 und 1998) konnte er sich gegen seine Gegner durchsetzen und blieb Ministerpräsident. Schröders größter Erfolg seiner politischen Karriere folgte zeitnah: Am 27. Oktober 1998 wurde Gerhard Schröder zum siebten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und ist somit der dritte sozialdemokratische Kanzler der Geschichte. Gemeinsam mit den Grünen konnte der neu gewählte Bundeskanzler die Regierung stellen. Diesen Erfolg konnte er bei der nächsten Wahl zum deutschen Bundeskanzler 2005 wiederholen. Zu den Maßnahmen, die Schröder während seiner Regierungszeit auf den Weg brachte, gehören unter anderem: die Einführung einer Stromsteuer, der Ausstieg aus der wirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie und die „Agenda 2010“ (eine Reform des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarktes). Außenpolitisch entschied er gemeinsam mit dem deutschen Bundestag, nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York, dass sich Deutschland mit Spezialstreitkräften an den militärischen Operationen in Afghanistan beteiligt. Zudem engagierte sich Schröder verstärkt für die Errichtung des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag und setzte sich für Menschenrechte ein.

Berühmte Zitate

„Wir werden nicht alles anders machen. Wir werden es besser machen.“

„Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft.“

„Gerade bei uns in Deutschland hat der Erfolg viele Väter, aber der Misserfolg ist ein Waisenkind.“

„Auch Sie ganz persönlich können Konjunkturmotor sein.“

Erstaunliche Fakten

Nach seiner letzten Kanzlerschaft war Gerhard Schröder wieder als Rechtsanwalt tätig. Zudem arbeitete Schröder später eng mit russischen Energiekonzernen zusammen. Privat ist er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin befreundet und setzt sich für mehr Verständnis gegenüber der russischen Politik in Europa ein. Gerhard Schröder ist Ehrenvorsitzender des Nah- und Mittelost-Vereins und reiste in diesem Zusammenhang zweimal länger in den Iran. Gerhard Schröder nutzte für seinen Erfolg verstärkt die Medien und wusste sich gekonnt zu inszenieren. So scheute er sich nicht davor, schon während seiner politischen Karriere Gastauftritte in bekannten Fernsehserien zu machen. Aus diesem Grund wird er bis heute als „Medienkanzler“ bezeichnet.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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