Connect with us

Politiker

Claudia Roth Vermögen

Claudia Roth Vermögen und Einkommen
Vermögen:3 Millionen €
Alter:64
Geboren:15.05.1955
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Unternehmer, Politiker
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Claudia Benedikta Roth (* 15. Mai 1955 in Ulm) ist eine deutsche Grünenpolitikerin. Sie war von 2004 bis 2013 eine der beiden Parteivorsitzenden und ist derzeit eine der Vizepräsidentinnen des Bundestages.

Frühes Leben

Claudia Roth begann ihre künstlerische Arbeit, die sie immer auch als politisch betrachtete, in den 1970er Jahren als ausgebildete künstlerische Leiterin an einem Theater in Memmingen. Anschließend arbeitete sie am Dortmunder Stadttheater und am Hoffmanns-Comic-Theater und engagierte sich bis 1985 anschließend als Managerin bei der politischen Rockband “Ton Steine Scherben”. Sie kam auf Wahlkampftouren mit den Grünen in Kontakt. 1985 wurde sie Pressesprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen.

Karriere

Bei den Europawahlen 1989 in Westdeutschland wurde Roth zum ersten Mal als Abgeordneter des Europäischen Parlaments für die Grünen gewählt. Roth war Mitglied des neuen Ausschusses für bürgerliche Freiheiten und innere Angelegenheiten, des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten und des Unterausschusses für Menschenrechte. Darüber hinaus war sie Mitglied in zwei Untersuchungsausschüssen des Europäischen Parlaments, nämlich im Untersuchungsausschuss für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und im Untersuchungsausschuss für Verbindungen zwischen organisierter Kriminalität und Drogen sowie im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EG-Türkei .

Von 1989 bis 1990 war Roth kurzzeitig stellvertretender Vorsitzender der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament. Bei den Europawahlen 1994 wurde Roth erneut als Spitzenkandidat des Bündnisses 90 / Die Grünen in das Europäische Parlament gewählt. Sie war bis 1998 Vorsitzende der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament, zunächst neben dem Ko-Vorsitzenden Alexander Langer (1994-1995) und später Magda Aelvoet (1995-1998). Während dieser zweiten Amtszeit als MdEP war sie erneut Mitglied des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europäischen Parlaments, des Unterausschusses für Menschenrechte und des Gemischten Parlamentarischen Ausschusses EG-Türkei, dessen stellvertretende Vorsitzende sie wurde . Sie blieb auch als Ersatzmitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten engagiert.

Claudia Roth beendete ihre Arbeit als Europaabgeordnete, als sie nach den Bundestagswahlen 1998 Mitglied der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag wurde. Sie wurde Mitglied des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union und stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für innere Angelegenheiten des Deutschen Bundestages. Darüber hinaus wurde sie zur Vorsitzenden des neu eingerichteten Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe gewählt.

Am 9. März 2001 wurde Roth auf dem Parteikongress in Stuttgart zum Bundesvorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen gewählt und trat daraufhin Ende März 2001 als Bundestagsabgeordneter zurück. Gleichzeitig war sie Sprecherin des Bündnisses 90 / Die Grünen in Frauenfragen.

Bei den Bundestagswahlen 2002 wurde Roth als bayerischer Spitzenkandidat für Bündnis 90 / Die Grünen in den Bundestag gewählt. Seitdem ist sie Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages und des Ausschusses für Kultur und Medien. Sie ist auch Kultursprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen und Vorsitzende der Deutsch-Türkischen parlamentarischen Freundschaftsgruppe.

Von März 2003 bis Oktober 2004 war Roth im zweiten Kabinett von Bundeskanzler Gerhard Schröder als Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt tätig. Roth wurde im Oktober 2004 erneut Bundesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen und wurde mehrfach wiedergewählt, zuletzt im November 2010. 2012 konnte sie sich nicht als die Nummer eins im Wahlkampf für die Bundestagswahlen 2013 behaupten. Nach dieser Niederlage war sie sich nicht sicher, ob sie erneut um die Position der Parteivorsitzenden kandidieren würde. Parteifreund Volker Beck startete eine Unterstützungskampagne für sie in sozialen Netzwerken und nannte sie Candystorm. Die Parteimitglieder wählten anschließend Roth mit 88,5 Prozent Unterstützung wieder zur Vorsitzenden.

Roth war von 2005 bis 2009 stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Iranischen Parlamentarischen Freundschaftsgruppe und hatte von 2005 bis 2013 das gleiche Amt in der Deutsch-Türkischen Freundschaftsgruppe inne.

Highlights der Karriere

Roth wurde am 22. Oktober 2013 zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages gewählt. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Ältestenrates des Parlaments, der unter anderem die täglichen Tagesordnungspunkte festlegt und Ausschussvorsitzende auf der Grundlage der Parteivertretung zuweist. Sie ist außerdem Mitglied des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie des Unterausschusses für kulturelle Beziehungen und Bildungspolitik. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Kunstbeirats des Deutschen Bundestages.

Bei den Verhandlungen zur Bildung einer Koalitionsregierung mit den Christdemokraten – sowohl der Christlich-Demokratischen Union (CDU) als auch der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU) – und der Freien Demokratischen Partei (FDP) nach den Bundestagswahlen 2017 war Roth Teil von der 14-köpfigen Delegation der Grünen.

Kurz nachdem die USA im Oktober 2001 Militäroperationen in Afghanistan gestartet hatten, kritisierte Roth den Einsatz von Antipersonen-Streubomben als “nicht angemessen”. Als die Mitglieder der Grünen sich später ihren pazifistischen Wurzeln widersetzten und überwiegend dafür stimmten, deutsche Soldaten im Rahmen der von der NATO geführten Sicherheitsmission ISAF nach Afghanistan zu entsenden, behauptete Roth, dass “[die Grünen] eine Antikriegspartei sind und bleiben. Aber ich denke, dass es unter bestimmten Umständen möglich sein muss, militärisch vorzugehen, um Gewalt zu stoppen.”

2010 forderte Roth öffentlich eine “strengere Kontrolle und strengere Kriterien für Waffenexporte”. 2014 reichte sie – zusammen mit den Grünen-Abgeordneten Katja Keul und Hans-Christian Ströbele – eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein und argumentierte, es sei verfassungswidrig, wenn die Regierung den Bundestag über geplante Waffengeschäfte im Dunkeln halte, weil dies das Parlament daran hindere, seiner Aufgabe nachzukommen, die Regierung in Schach zu halten. Das Gericht entschied, dass die Regierung zwar keine Informationen über geplante Rüstungsexporte preisgeben muss, jedoch verpflichtet ist, dem Bundestag auf Anfrage Einzelheiten mitzuteilen, sobald bestimmte Waffengeschäfte genehmigt wurden.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gerade populär