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Fußballer

Franz Beckenbauer Vermögen

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Franz Beckenbauer Vermögen und Einkommen
Vermögen:150 Millionen €
Alter:74
Geboren:11.09.1945
Herkunftsland:Deutschland (München)
Quelle des Reichtums:Fußballer
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Franz Beckenbauer ist die wohl markanteste Persönlichkeit im deutschen Fußball der Nachkriegsgeschichte mit drei Karieren: Als aktiver Spieler wurde der „Kaiser“ u.a. 1974 Fußball-Weltmeister, als Trainer gewann er mit der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 1990 ebenfalls den WM-Titel und schließlich war er als Sportfunktionär einer der zentralen Figuren im DFB und Exekutivkomitee des Weltfußballverbands FIFA.

Frühes Leben

Beckenbauer wurde 1945, kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in München-Giesing geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf, sein Vater war bei der Post angestellt. Das Thema „Fußball“ spielte im Haus Beckenbauer frühzeitig eine wichtige Rolle, denn Beckenbauers Onkel Alfons spielte bereits vor dem Krieg beim FC Bayern München und war Mitglied der deutschen Arbeiternationalmannschaft. Franz lernte das Fußballspielen beim SC 1906 München, dessen Trainingsgelände unweit des Wohnhauses der Familie lag. Mit dreizehn Jahren wechselte der junge Franz, dessen Talent sich bereits frühzeitig zeigte, zum großen FC Bayern München. Diesem Verein sollte Beckenbauer sein ganzes Leben lang eng verbunden sein. Neben seiner sportlichen Betätigung machte Beckenbauer eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann.

Karriere

Beckenbauers Karriere als Spieler war einzigartig. Nach seinem frühen Wechsel zum FC Bayern München bestritt er 1965 sein erstes Spiel in der ersten Mannschaft. Viele weitere im rot-weißen Trikot des Traditionsklubs sollten folgen. Zahlreiche Titel als Deutscher Meister und Erfolge auf internationaler Ebene, wie der Gewinn des Europapokals der Landesmeister, gewann er mit den Bayern. Er blieb seinem Club bis 1997 treu, dann wechselte er – teilweise aus privaten Gründen – in die USA, wo er für einige Jahre für Cosmos New York spielte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wechselte er zum Hamburger SV, mit dem er ebenfalls eine Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte. Nicht umsonst erhielt Beckenbauer während seiner aktiven Zeit den Beinamen „Kaiser“ und es wurde von ihm als Lichtgestalt des Fußballs gesprochen. 1983 kehrte er noch einmal nach New York zurück, wo er sein letztes aktives Spiel bestritt.

Nach seiner aktiven Zeit wechselte Franz Beckenbauer an die Seitenlinie und übernahm als Teamchef 1984 die deutsche Fußballnationalmannschaft. Er formierte über Jahre ein spiel- und kampfstarkes Team, das 1990 Fußball-Weltmeister wurde. Damit gelang ihm nach Mario Zagallo als zweitem Fußballer das Kunststück, sowohl als Spieler, als auch als Trainer, Fußball-Weltmeister zu werden. Mit diesem Triumph beendete er seine Tätigkeit als Teamchef der Nationalmannschaft und war in Frankreich bei Olympique Marseille als Trainer und technischer Direktor tätig und später auch vorübergehend Trainer beim FC Bayern München. Seit den späten 90er Jahren war Beckenbauer hauptsächlich als Funktionär und auf sportpolitischer Ebene tätig, unter anderem als Leiter des Organisationskomitees für die Weltmeisterschaft in Deutschland im Jahre 2006. Von 1994 bis 2009 war er zudem Präsident bei „seinem“ Verein, dem FC Bayern München.

Highlights der Karriere

Franz Beckenbauer gewann während seiner Fußballkarriere fast alle Titel, die man als Fußballspieler gewinnen kann. Der absolute Höhepunkt seiner Laufbahn war der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 1974 nach einem packenden 2:1-Finalerfolg gegen das holländische Team. Als Kapitän der Nationalmannschaft konnte der „Kaiser“ den WM-Pokal im Münchner Olympia-Stadion in die Höhe strecken. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Beckenbauer die deutsche Mannschaft zum Europameister-Titel geführt, im Finale besiegte Deutschland die UdSSR mit 3:0. Mit dem FC Bayern München erreichte Beckenbauer unzählige nationale und internationale Erfolge und Meistertitel: Im Jahr 1969 wurde er mit den Bayern zum ersten Mal Deutscher Meister. Seinen letzten Deutschen Meistertitel gewann er 13 Jahre später 1982 im Trikot des Hamburger SV. Legendär war der internationale Erfolg des FC Bayern, mit dem Beckenbauer von 1974 bis 1976 drei mal in Folge den Europapokal der Landesmeister gewann.

Auch als Trainer feierte Franz Beckenbauer große Erfolge, allen voran natürlich den WM-Titel im Jahr 1990. Er wurde mit den Bayern auch als Trainer Deutscher Meister und konnte sich mit Olympique Marseille 1991 sogar den französischen Meistertitel sichern. Beckenbauer ist aufgrund seiner Erfolge nicht nur Ehrenspielführer der Nationalmannschaft, sondern auch Ehrenpräsident des FC Bayern München.

Berühmte Zitate

Beckenbauer war während seiner Zeit als Spieler und Trainer nie um einen guten Spruch verlegen. Legendär ist seine taktische Anweisung „Geht’s raus und spielt’s Fußball.“, mit der eigentlich nichts mehr schiefgehen konnte. Sein Markenzeichen war aber der Spruch „Schaun mer mal!“ Mit diesem Spruch präsentierte sich Beckenbauer als selbstbewusster Mensch, der genau wusste, dass er sich in jedem Moment auf seine Fähigkeiten und Talente verlassen konnte und nicht alles bis zum letzen Winkel planen und durchdenken musste.

Erstaunliche Fakten

Auch zu Franz Beckenbauer gibt es eine ganze Reihe von erstaunlichen Fakten. So lebte er in seiner Wahlheimat Kitzbühl lange Zeit im „Kaiserweg“, eine andere Adresse hatte er wohl gar nicht verdient. Und Beckenbauer hatte nicht nur sportliche Erfolge, sondern stürmte in den 60er Jahren mit dem Hit „Gute Freunde kann niemand trennen“ sogar die Hitparaden. Eine Anekdote ist ganz besonders: Beckenbauer machte nie einen Trainerschein und führte dennoch Deutschland zum WM-Titel, eben nicht als „Nationaltrainer“, sondern in Ermangelung des Scheins in der Position des „Teamchefs“.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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