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Fußballer

Stefan Effenberg Vermögen

Stefan Effenberg Vermögen und Einkommen
Vermögen:15 Millionen €
Alter:51
Geboren:02.08.1968
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Fußballer
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Stefan Effenberg gehörte während seiner aktiven Fußballzeit in den 90er Jahren zu den schillerndsten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs. Der begnadete Mittelfeldspieler machte während seiner aktiven Karriere nicht nur durch sportliche Leistungen auf dem Fußballplatz auf sich aufmerksam, sondern auch durch kleinere und größere Skandale neben der Linie und erarbeitete sich so den Ruf eines “Enfant terrible” im deutschen Fußball.

Frühes Leben

Effenberg wuchs in einfachen Verhältnissem mit zwei Schwestern und einem Bruder in Hamburg-Niendorf auf. Sein Vater war Maurer, die Familie lebte in einem Arbeiterviertel. Über den Fußball konnte sich Stefan Effenberg aus diesem Milieu befreien und später in die Welt des Glamours und Jet Sets eintauchen . Bereits mit vier Jahren begann der junge Stefan mit dem Fußballspielen. Seine Jugendkarriere verlief eher unauffällig. Er spielte zunächst beim SC Victoria Hamburg, wechselte dann zum Bramfelder SV, um dann als Junior wieder zur Victoria Hamburg zurückzukehren. Bis dahin war er bei Sichtungsturnieren kaum aufgefallen. Entdeckt wurde er dann von Wolf Werner, dem Co-Trainer von Jupp Heynckes, der Effenberg als 18jährigen zu Borussia Mönchengladbach brachte. Für die Borussia bestritt “Effe” dann im November 1987 sein erste Bundesligaspiel und erhielt einen Profivertrag, Vorher hatte er eine Berufs-Ausbildung bei der Post absolviert.

Karriere

Effenberg spielte zunächst zwei Jahre für die Borussen und wurde dann 1990 von Jupp Heynckes, der mittlerweile den FC Bayern München trainierte, zu den Bayern geholt. Dieses erste Gastspiel in München (1998 sollte ein zweites viel erfolgreicheres beginnen), war aber von keinen großen Erfolgen gekrönt und so verließ Effenberg 1992 recht gefrustet Deutschland, um für den AC Florenz in der italienischen Liga zu spielen. Nachdem Florenz absteigen musste, kehrte Effenberg 1994 zunächst wieder nach Mönchengladbach zurück. In dieser Zeit gelang ihm sein erster großer sportlicher Triumph, als er mit den Borussen nach einem 3:0 über den VfL Wolfsburg zum ersten mal Deutscher Pokalsieger wurde. Inzwischen wurden die Bayern wieder auf Effenberg aufmerksam und so wechselte er 1998 erneut von Mönchengladbach an die Säbener Straße.

Highlights der Karriere

Nun folgten die sportlich erfolgreichsten Jahre für den “Tiger”, wie er mittlerweile gennant wurde. Als Mannschaftskapitän führte er den FCB von 1999 bis 2001 gleich drei mal in Folge zur Deutschen Meisterschaft. Zusätzlich gewannen die Bayern 2000 auch noch den Deutschen Fußballpokal, das war Effenbergs zweiter Erfolg in diesem Wettbewerb. Die Krone seiner Karriere erreichte er im Jahr 2001, als Bayern München Sieger der Champions League wurde und Effe im Finale gegen Valencia durch seinen Ausgleich die Bayern in die Verlängerung und schließlich zum Erfolg im Elfmeterschiessen rettete. Zusätzlich gewann er mit den Bayern auch noch den Weltpokal und sicherte sich damit den einzigen Erfolg auf globaler Ebene.

In der deutschen Fußballnationalmannschaft lief es nicht so gut für den exzentrischen Mittelfeldspieler. Bis 1994 bestritt er 35 Länderspiele und wurde dann während der WM in den USA nach Hause geschickt und aus der Nationalmannschaft geworfen, als er seinen Mittelfinger als obszöne Geste gegen einige deutsche Fans richtete. Während der Glanzzeit seiner Karriere bestritt er ein kurzes, aber erfolgloses Comeback im Nationaltrikot.

Nach der Zeit beim FC Bayern München beendete Effenberg seine aktive Fußball-Zeit im Dress des VfL Wolfsburg und in Katar. Danach legte er den Trainerschein ab, allerdings verlief seine Trainerlaufbahn weit weniger erfolgreich als die aktive Zeit. In der Saison 2015/2016 trainierte er recht erfolglos den Zweitligisten Paderborn. 2019 übernahm er einen Managerposten in Uerdingen.

Berühmte Zitate

Effenberg machte während seiner Karriere immer wieder durch spektakuläre Aktionen abseits des Fußballfeld auf sich aufmerksam. Legendär war seine Wutrede über Arbeitslose, die in dem Zitat “Ich würde die Stütze auf ein Minimum herabsetzen” gipfelte und ihm viel öffentliche Kritik einbrachte. Effenbergs Problem war, dass er häufig zu impulsiv reagierte und in Interviews nur selten ein Blatt vor den Mund nahm. So sagte er selbst über sich “Ich habe ein verflucht großes Problem: Ich bin immer ehrlich.” Effenberg machte auch mit einigen Skandalen von sich reden. So verabreichete er einer Diskobesucherin eine Ohrfeige und beschimpfte einen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle. Als er bei einer weiteren Verkehrskontrolle mit 1,07 Promillen Alkohol erwischt wurde, meinte er zur eigenen Entschuldigung nur “Jeder ist doch schon mal mit 1,07 Promille gefahren.”

Erfolgstipps

Effenberg schaffte den Aufstieg vom proletarischen Umfeld in die Glanz- und Glamourwelt des Profifußballs. Erfolgsgarant war für ihn stets seine exzentrische bisweilen aber auch verletzende Art. So war er nicht nur ein bekannter und gefeierter Fußballspieler, sondern gleichzeitig auch stets eine Reizfigur, für die sich die Menschen einfach interessierten. Seine 115 gelben Karten während seiner Bundesligazeit sind ein Beweis dafür, dass Effenberg immer mit dem letzten Einsatz kämpfte und ihm auch jedes Mittel zum Durchsetzen seiner Ziele recht war. Seine Abrechnung mit dem Profifußball und der Scheinwelt rund um den schwarz-weißen Ball gab Cheffe Effe mit seiner Biographie, die unter dem Titel “Ich habe es allen gezeigt” erschien.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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