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Fußballer

Jürgen Klopp Vermögen

Jürgen Klopp Vermögen und Einkommen
Vermögen:40 Millionen €
Alter:53
Geboren:16.06.1967
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Fußballer
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Jürgen Klopp gilt als einer der erfolgreichsten aktuellen deutschen Fußballtrainer. Der Schwabe war als Spieler und späterer Trainer über fast zwei Jahrzehnte dem FSV Mainz 05 verbunden, bis er nach Dortmund wechselte, wo er zweimal die Deutsche Meisterschaft gewann. Nach seinem Wechsel in das Fußball-Mutterland England sicherte er sich 2019 mit dem FC Liverpool auch den Sieg in der Champions League.

Frühes Leben

Klopp wurde in den wilden 60er Jahren am 16.6.1967 in Stuttgart geboren und wuchs im Schwarzwald bei seinen Eltern mit zwei Schwestern auf. Der Vater von Jürgen Klopp war selbst Amateurfußballer und entfachte bei seinem einzigen Sohn die Leidenschaft für den Fußball. Bereits als Kind träumte Klopp von einer großen Karriere als Fußballer, Trainer oder Manager. Sein Idol in Kindheitstagen war der Stuttgarter Nationalspieler Karl-Heinz Förster. Der Weg Klopps als aktiver Spieler war mühsam: Über kleine Dorfteams und Amateurmannschaften landete er schließlich bei Rot-Weiß Frankfurt und verpasste mit diesem Klub, der von Trainerlegende Dragoslav Stepanovic trainiert wurde, 1990 den Aufstieg in die zweite Liga nach einer Niederlage gegen den FSV Mainz 05. Dennoch war diese Niederlage ein Schicksalsspiel für Klopp, denn sie führte ihn nach Mainz, wo er die nächsten 18 Jahre seine fußballerische Heimat fand.

Karriere

Zwischen1990 und 2001 trug “Kloppo” ununterbrochen das Trikot der Mainzer und absolvierte für das Team über 300 Spiele in der zweiten Bundesliga. Klopp wurde teilweise im offensiven Mittelfeld und teilweise als Mittelstürmer eingesetzt. Sein Torhunger war aber nur mittelmässig ausgeprägt, in den elf Jahren für die Mainzer brachte er es gerade einmal auf 52 Treffer, allerdings brachte er das Kunststück fertig, 1992 gegen der Rot-Weiß Erfurt in einem einzigen Spiel gleich vier Treffer zu erzielen. Klopp spielte in seiner aktiven Zeit häufiger gegen den Abstieg, als um die vorderen Plätze, dennoch schafften die Mainzer immer den Klassenerhalt. In der Saison 1996/97 verpassten sie unter Trainer Reinhard Saftig mit dem vierten Tabellenplatz nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga. In der Saison 2000/2001 wechselte Klopp dann vom Spieler in die Trainerrolle und schaffte im ersten Jahr gerade den 14. Tabellenplatz und damit den Klassenerhalt. In seiner vierten Saison als Coach führte er die Mainzer dann auf den dritten Tabellenplatz, der zum direkten Aufstieg in die Bundesliga berechtigte.

Highlights der Karriere

Als Bundesligatrainer blieb Klopp dem FSV Mainz weitere Jahre treu, erst als die Mainzer in die 2. Bundesliga abstiegen und den direkten Wiederaufstieg verpassten, trennten sich die Wege von Trainer und Club. Nun begann Klopps erfolgreiche Zeit als Trainer von Borussia Dortmund. Er übernahm den Verein 2008 und formte aus der Mannschaft ein Spitzenteam, das sich 2011 und 2012 zweimal hintereinander den Deutschen Meistertitel sicherte. 2012 folgte mit dem Gewinn des DFB-Pokals auch noch das Double und damit der größte Erfolg für einen Trainer im deutschen Fußball. Auf internationaler Ebene führte Kloppo die Dortmunder 2013 auch ins rein deutsche Finale der Champions League, in dem die Dortmunder aber dem FC Bayern unterlagen.

Nach weniger erfolgreichen Jahren verließ Klopp in der Spielzeit 2015 die Dortmunder Richtung England und wurde Coach des FC Liverpool in der Premier League. Er verpasste 2019 als Vizemeister denkbar knapp den Gewinn der englischen Meisterschaft. Allerdings gewann er mit Liverpool im gleichen Jahr nach einem 2:0-Erfolg über Tottenham sein erstes Finale der Champions League und wurde nach Jupp Heynckes und Otmar Hitzfeld zum dritten deutschen Trainer, dem dies mit einem englischen Klub gelang.

Berühmte Zitate

Jürgen Klopp ist nicht nur ein brillanter Trainer mit großer Ausstrahlung, sondern auch ein äußerst witziger und schlagfertiger Gesprächspartner, der in Interviews und Pressekonferenzen häufiger coole Sprüche raushaut. So resümierte er nach einem Spiel des BVB über seine junge Truppe “”Als Dortmund das letzte Mal hier vor 19 Jahren gewonnen hat, wurden die meisten meiner Spieler noch gestillt.”. Klopp engagiert sich bei jedem Spiel heftig an der Außenlinie und hat sich schon manchen Ausraster gegen die Schiedsrichter erlaubt. Dazu fiel ihm ein: “Ich bin ein Idiot. Dafür muss ich mich entschuldigen.”

Erstaunliche Fakten

Obwohl Jürgen Klopp heutzutage zu den höchstbezahlten Trainern der Welt zählt und jährliche Gehälter im hohen einstelligen Millionenbereich erzielt, wurde für ihn als Spieler kein einziger Euro Transfersumme bezahlt. Da er zunächst nur für kleine Amateurclubs spielte, bei seinem Wechsel nach Mainz keine Ablösesumme fällig war und er diesem Verein so lange treu blieb, war nie ein Euro fällig, um Klopps Clubwechsel zu finanzieren. Kurios war auch Klopps Einstieg in das Trainerfach: Als sein Verein FSV Mainz 05 in der Saison 2000/2001 mit dem Rücken zur Wand und kurz vor dem Abstieg stand, wurde Trainer Eckhard Krautzun gefeuert. Klopp, der als Spieler gerade verletzt war, übernahm die Rolle des Trainers mehr oder weniger spontan. Er hatte zwar keinen Trainerschein in der Tasche, aber ein abgeschlossenes Sportstudium in der Tasche, was ihn aus Sicht der Vereinsbosse zum Trainer qualifizierte. Das war in jeder Hinsicht eine richtige Entscheidung der Mainzer.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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