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Formel1 Fahrer

Niki Lauda Vermögen

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Veröffentlicht

auf

Niki Lauda Vermögen und Einkommen
Vermögen:180 Millionen €
Alter:70
Geboren:22.02.1949
Gestorben:29.05.2019
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Formel1 Fahrer
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Wer heutzutage über Niki Lauda spricht, erinnert sich damit größtenteils an seinen schrecklichen Unfall und die darauffolgenden Verletzungen. Doch auch vor und nach dem Unfall baute sich der ehrgeizige österreichische Rennfahrer eine Mega-Karriere auf, von der so manch junger Sportler nur träumen kann.

Frühes Leben

Andreas Nikolaus Lauda, genannt Niki, wurde Anfang des Jahres 1949 in Wien geboren. Sein Vater und wiederum dessen Vater waren industrielle Unternehmer, weswegen der junge Lauda in einer recht wohlhabenden, finanziell gut abgesicherten Umgebung aufwuchs. Er war Mitglied der römisch-katholischen Kirche.

Im Alter von fünfzehn Jahren kaufte Niki Lauda seinen ersten Wagen, einen VW Käfer Cabriolet. Er war sehr stolz darauf, benötigte jedoch auch viel Geld, weshalb er einen Ferienjob als LKW-Beifahrer annahm. Bereits im Teenager-Alter wusste Lauda, dass er im Motorsport arbeiten wollte. Seine Familie war jedoch skeptisch, das Resultat war ein großer Streit.

Da die Familie ihm nicht mehr half, finanzierte sich Lauda die Karriere anschließend selbst durch Kredite und den Einsatz seines regional bekannten Nachnamens. 1968 fuhr er sein erstes Autorennen mit einem Mini Cooper und belegte den zweiten Platz, schon im Folgejahr platzierte er sich im Team Kaimann mehrmals auf dem Siegertreppchen.

Karriere

In den Siebzigern fuhr Niki Lauda seine ersten Sportwagenrennen mit Porsche und BMW und siegte unter anderem beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Nach wenigen Starts in der Formel 3 wechselte er zu Formel 2, bis er 1971 schließlich in die Formel 1 einstieg. Dort erreichte er unter anderem den dritten Platz beim Großen Preis von Monaco, woraufhin Ferrari ihm einen Vertrag anbot. Mit diesem Team brachte Lauda es zu sportlicher Größe und gewann 1974 seinen ersten Großen Preis in Spanien.

1975 folgte Laudas erster Weltmeisterschaftstitel, nachdem er schon die ganze Saison als Favorit gegolten hatte. Auch 1976 führte er die Rangliste zunächst an und erreichte vier von acht Siegen. Im August ereignete sich schließlich sein Unfall am Nürburgring, wo Laudas Auto nach einem Unglück in Flammen aufging. Der Rennfahrer wurde schwer verletzt, lag im Koma und erlitt eine Rauchvergiftung.

Dennoch trat der ambitionierte junge Sportler bereits nach sechs Wochen sein nächstes Rennen an und ließ sich nicht aufhalten: Trotz seiner Wunden erreichte er den vierten Platz. 1977 folgte sofort der zweite Weltmeisterschafts-Sieg. Aufgrund von Differenzen mit Ferrari wechselte Lauda anschließend zu Brabham und wurde 1978 erneut Vierter. Von 1979 bis 1982 nahm der Rennfahrer sich eine Auszeit, weil ihm die Motivation fehlte, und widmete sich anderen Projekten, bis er 1982 ins Team McLaren einstieg.

Die Weltmeisterschaft des Jahres 1984 gewann Niki Lauda mit sehr knappem Abstand. Im Jahr darauf trat er von seiner Motorsport-Karriere zurück, nachdem er einen letzten Großen Preis gewonnen hatte. Anschließend baute Lauda mehrere eigene Fluglinien auf, wirkte als Berater bei Ferrari und Jaguar und agierte als Comoderator und Sport-Experte in Formel-1-Sendungen. Nach schweren Gesundheitsproblemen verstarb der Rennfahrer im Mai 2019 in Zürich.

Highlights der Karriere

Bereits in den Sechzigern und Siebzigern holte Niki Lauda mehrere Siege in kleineren Wettkämpfen. 1973, als er gerade einmal zwei Jahre in der Formel 1 aktiv gewesen war, erreichte der junge Fahrer den dritten Platz beim Großen Preis vom Monaco. Das brachte ihm unter anderem einen Vertrag mit Ferrari ein und im weiteren Verlauf der Zeit verhalf Lauda dem Team zu neuem Erfolg in der Branche.

Die Erfolge in den Siebzigern waren groß. 1974 gewann Lauda seinen ersten Großen Preis und wurde Vierter in der gesamten Saison, im Folgejahr erhielt er in Deutschland den Weltmeistertitel. Er fuhr den Nürburgring in unter sieben Minuten ab und war der erste Ferrari-Fahrer, dem seit 1964 ein Formel-1-Weltmeistertitel zuteil geworden war. 1977 folgte ein weiterer Sieg in der Weltmeisterschaft, woraufhin Österreich Lauda zum Sportler des Jahres ernannte.

Seinen dritten und letzten Weltmeisterschafts-Sieg erhielt Niki Lauda im Jahr 1984. In dieser Saison siegte er fünfmal und gewann die Meisterschaft mit einem halben Punkt Vorsprung. Insgesamt sammelte Lauda während seiner vierzehn aktiven Jahre 420 WM-Punkte, 54 Podestplatzierungen und mehr als 1.500 Führungsrunden. Nach ihm wurde nicht nur die Sportler-des-Jahres-Auszeichnung Österreichs in „Niki“ umbenannt, es gibt auch eine Niki-Lauda-Allee.

Berühmte Zitate

– „Wir mussten uns damit auseinandersetzen, dass wir vielleicht morgen nicht mehr da sind. Wir lebten schneller. Intensiver.“
– „Nachdem ich in meinem Beruf nur vom rechten Fuß lebe, ist es mir egal, wie ich ausschaue.“
– „Mein ganzes Leben war so etwas wie ein Spiel.“
– „Das Leben ist wichtiger als der WM-Titel.“
– „Es gibt kein würdigeres Experimentierfeld als die Formel 1, um an die äußersten Grenzen des Machbaren vorzustoßen.“

Erstaunliche Fakten

– Niki Lauda konnte nicht nur Auto, sondern auch Traktor fahren.
– Vor seinem Rücktritt im Jahr 1984 war geplant, dass Lauda nach der Saison zu Renault wechseln würde.
– 2013 kaufte der Rennfahrer zehn Prozent der Anteile an Mercedes Benz, nachdem er bereits dessen Aufsichtsratvorsitzender war.
– Bei Laudas Unfall trug er einen besonders komfortablen Helm, der jedoch zu groß war und ihm deshalb vom Kopf flog. Lauda erhielt deshalb Schmerzensgeld vom Hersteller.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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