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Musiker

David Bowie Vermögen

David Bowie Vermögen und Einkommen
Vermögen:100 Millionen €
Alter:73
Geboren:08.01.1947
Herkunftsland:Großbritannien
Quelle des Reichtums:Sänger und Schauspieler
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

David Bowie war einer der kommerziell erfolgreichsten Sänger der Geschichte, gleichzeitig auch künstlerisch von großem Einfluss auf die Rock- und Popmusik. Nur mit kleinen Tiefs versehen, währte seine Karriere als Musiker seinen ersten Plattenaufnahmen als 15-Jähriger im Jahr 1962 bis kurz vor seinem Tod 2016 im Alter von 68 Jahren, bei dem er noch wenige Monate zuvor sein letztes Album veröffentlicht hatte. Zudem machte sich David Bowie auch als Schauspieler einen Namen.

Frühes Leben

Geboren wurde David Bowie in bescheidenen, aber gesicherten Verhältnissen in London als Sohn eines Marketingleiters und einer Kellnerin. Bowie erblickte am 8. Januar 1947 das Licht der Welt. Seine Heimat, in der er auch aufwuchs, war der Stadtteil Brixton. Zu Beginn der 1950er Jahre erlebt seine Familie einen gewissen sozialen Aufstieg, weshalb man in den etwas besser situierten Vorort Bromley umzog.

Zum ersten Mal mit Musik kam er ernsthaft in Berührung, als ihm sein Vater im Alter von 9 Jahren Rock’n’Roll-Singles schenkte, darunter “Tutti Frutti” von Little Richards. Ebenfalls relevant für Bowies Zugang zur Musik war sein älterer Stiefbruder Terry, der ihn zu Konzerten in Soho mitnahm, einem für die dortige Entertainment-Szene bekannten Stadtteil von London. So kam es, dass David Bowie bereits im Alter von nur 15 Jahren an ersten Plattenaufnahmen beteiligt war. In der Band The Kon-Rads sang er und spielte Saxophon. Da nennenswerter Erfolg auch mit einem weiteren, im Jahr 1963 aufgenommenen Song ausblieb, verließ David Bowie diese Band bald wieder.

1964 folgte die erste Single unter seinem eigenen Namen, der bürgerlich David Robert Jones lautete, welche ebenfalls nicht von Erfolg beschieden war. David Bowie setzte seine musikalische Karriere in wechselnden Bands und Gruppierungen in London fort. Erneut nahm er 1967 eine Platte als Solokünstler auf, die keinen einschlagenden Erfolg erlebte.

Erst als David Bowie seinen späteren Produzenten Tony Visconti kennenlernte, begann seine Karriere ernsthaft, Fahrt aufzunehmen.

Entwicklung der Karriere

Anfang 1969 erschien ein Promotionfilm mit einigen Stücken von David Bowie, wobei das letzte in dem Film “Space Oddity” war, das Bowie unter den Eindrücken des Films “2001 – Odyssee im Weltraum” geschrieben hatte. Schon im November 1969 erschien Bowies zweites Album sowie eine neue Version von “Space Oddity”, das zu seinem ersten großen Hit werden sollte und ihm so den Durchbruch ermöglichte.

Allerdings folgten zunächst weitere, wenig erfolgreiche Veröffentlichungen, darunter zwei Singles, die keinen Anklang fanden. Der letztliche Durchbruch gelang David Bowie mit dem Album “Hunky Dory”, wozu allerdings auch Musiker wie eben jener Tony Visconti, Mick Ronson an der Gitarre und John Cambridge am Schlagzeug zu verdanken war. Stilistisch orientierten sich Bowies Werke in dieser Zeit nicht zuletzt wegen des Wirkens von Ronson am Hard Rock jener Zeit. Sein Bühnenoutfit hingegen wurde immer androgyner, viele Einflüsse aus der Welt des Theaters fanden Eingang in die Auftritte von Bowie und seinen Musikern.

Highlights der Karriere

1972 wurde der Erfolg von “Hunky Dory” noch einmal vom Konzeptalbum “The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars” überboten und Bowie war endgültig zu einem weltweit bekannten Star avanciert.

Es folgten Kooperationen mit Lou Reed sowie mit John Lennon, mit dem er einen weiteren Nr.-1-Hit namens “Fame” veröffentlichte. In dieser Zeit Mitte der 1970er Jahre lebte Bowie in New York, ehe er in das von der Mauer geteilte Berlin umzog, wo er eine zeitlang mit Iggy Pop zusammenlebte. Aus dieser Zeit stammt die Berliner “Trilogie” seiner Alben, auf dem das Stück “Heroes” wohl den größten Erfolg seiner gesamten Karriere bedeutete.

Neben einem Filmauftritt in “Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” erfolgte ein weiterer Tophit mit “Ashes to Ashes” sowie anschließend in Zusammenarbeit mit der Band Queen das Stück “Under Pressure”, ebenfalls ein Welterfolg. Mitte der 1980er Jahre ließen seine Albumverkäufe allerdings erstmals spürbar nach, die Werke aus jener Zeit gelten als die schwächsten in der Karriere von Bowie.

In den 1990er Jahren orientierte er sich erneut vielfach künstlerisch um, wandte sich dem Drum’n’Bass zu oder eher Elementen der Earthmusik. Vollen kommerziellen Erfolg erlangte er erst wieder, als er zu Beginn der 2000er Jahre – zumindest nach Meinung der Fans – wieder zu einem älteren Bowie-Stil zurückkehrte. Dieser Erfolg hielt dann mit etlichen Alben bis zu seinem Lebensende an. Auf Konzerttourneen verzichtete Bowie aber seit einem im Jahr 2004 erlittenen Herzinfarkt gänzlich, was nichts an seinem Erfolg als Musiker änderte.

Berühmte Zitate von David Bowie

Einige berühmte Zitate hat David Bowie in der Zeit seines Wirkens auch erschaffen, so z. B. diese:

“Ich bin immer erstaunt, dass Menschen ernst nehmen, was ich sage. Ich nehme nicht einmal ernst, was ich bin.”

“Religion ist für Leute, die Angst vor der Hölle haben. Spiritualität ist für Leute, die dort gewesen sind.”

Erstaunliche Fakten über David Bowie

Bowie hatte nach einer Jugendschlägerei zwei verschiedenfarbig wirkende Pupillen, da das lädierte Auge nicht mehr kontraktieren konnte und deshalb dunkler wirkte.

Aus seiner sexuellen Orientierung machte der oft androgyn bis feminin auftretende Bowie erst lange ein Geheimnis, ehe dann im Melody Maker zu verkünden, dass er schwul sei. Offenbar war dies aber nur Marketing oder er blieb dies nicht für alle Zeit, denn er war zweimal verheiratet und zeugte auch zwei Kinder. Seine zweite Ehe mit einem somalischen Model hielt von 1992 bis an sein Lebensende.

Seine Asche wurde auf seinen Wunsch entsprechend einer buddhistischen Zeremonie auf Bali verstreut, wo der Liebhaber Indonesiens eine Villa besaß.

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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