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Boxer

Axel Schulz Vermögen

Axel Schulz Vermögen und Einkommen
Geschätztes Vermögen:5 Millionen €
Alter:52
Geboren:09.11.1968
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Boxer
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Axel Schulz (* 9. November 1968 in Bad Zarov) ist ein deutscher Profiboxer, Welt- und Europameister.

Frühes Leben

Ab 1982 boxte Schulz in Frankfurt für den Vorwärts-Klub in der Armee und wurde später Jugendmeister der DDR. Bei der Junioren-Europameisterschaft 1986 in Dänemark gewann Schulz das Halbschwergewichtsgold und wurde 1988 unter der Führung von Manfred Wolke DDR-Schwergewichtsmeister. 1989 gewann er das Hull-Turnier und anschließend eine Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Athen sowie eine Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in Moskau, bei der er im Finale gegen Felix Savona verlor.

Karriere

Schultz debütierte 1990 in einem Profiring. Bei seinem 14. Kampf gewann er den deutschen Titel. Am 19. Dezember 1992 erkämpfte er sich bei dem unbesiegten Nigerianer Henry Akinvade einen EBU-Europameistertitel. Sechs Monate später fand ein Rückkampf statt, bei dem Schultz seine erste Niederlage verzeichnete. Nach der Niederlage verbrachte Schultz 5 Siege und besiegte einen ehemaligen Weltmeister, den Amerikaner James Smith.

Nach diesem Kampf trat Axel mit dem legendären George Foreman in den IBF-Meisterschaftskampf ein. Im Kampf wurde Foreman von der Mehrheit der Richter eine Entscheidung zuerkannt. Die Entscheidung war ziemlich umstritten und die IBF befahl einen Rückkampf. Foreman lehnte ab und die IBF beraubte ihn seines Titels.

Im Dezember 1995 fand ein Kampf um den vakanten IBF-Titel zwischen Axel Schulz und dem ungeschlagenen Südafrikaner François Botha statt. Botha gewann nach Punkten, wurde aber später wegen eines positiven Steroidtests seines Titels beraubt. Schultz kämpfte erneut um den vakanten IBF-Titel. Diesmal mit Ex-Champion Michael Moorer. In einem schwierigen und hart umkämpften Kampf mit leichtem Vorteil gewann Murer durch eine getrennte Entscheidung der Richter. Schultz erlitt seine dritte Niederlage.

Im August 1997 besiegte Schultz den Iren Kevin McBride. Im Februar 1998 besiegte er Julius Francis bei den EBU-Eliminator-Kämpfen. Bevor er in den Titelkampf eintrat, führte er einen Ratingkampf gegen den Amerikaner Richard Mason. Schultz gewann nach Punkten, wurde aber zum ersten Mal in seiner beruflichen Laufbahn niedergeschlagen. Nach diesem Kampf trat Schulz länger als ein Jahr nicht in den Ring.

Trotzdem sammelte sich Axel Schulz und ging in den wohlverdienten Titelkampf um den Europameistertitel der EBU. Am 25. September 1999 trat Schulz im Kampf um den vakanten EBU-Titel gegen den Olympiasieger Vladimir Klitschko an. Klitschko dominierte die Schlacht und begann in der 8. Runde einseitig den Deutschen zu schlagen. Der Schiedsrichter stoppte den Kampf. Dies war die erste frühe Niederlage in der Karriere von Axel Schulz. Nach diesem Kampf verließ Schultz das Boxen.

Nach 7 Jahren kehrte er in den Ring zurück und verbrachte einen Kampf gegen Brian Minto, den er ebenfalls verlor. In der vierten Runde schickte Minto Axel auf die Bretter, und in der fünften Runde begann er, ihn heftig zu schlagen, und schlug unter die Taille, wofür der Amerikaner verwarnt wurde. In der Pause zwischen Runde 6 und 7 weigerte sich Schulz, den Kampf fortzusetzen.

Highlights der Karriere

Schulz arbeitet seit Ende 2016 freiwillig mit dem Basketballer Tim Olbrecht und dem Berliner Eishockeyspieler Marcel Noebels als Botschafter der von Ex-Chef Liqui Moly gegründeten Ernst-Prost-Stiftung zusammen. Er unterstützt die Stiftung durch wohltätige Kampagnen wie Trikotauktionen und macht durch seinen Ruhm auf Spenden aufmerksam. Schulz war auch der Schutzpatron der Grasbeißerbande e. V. “, die für das Thema Tod sensibilisieren will.

Axel Schulz ist seit März 2006 verheiratet und hat zwei Töchter. Er wurde als Bösewicht auf einer deutschen Tour der WWC (World Wrestling Championship) eingesetzt, weigerte sich jedoch, den Anforderungen der Organisatoren zu entsprechen und riskante Manöver zu zeigen. Mitte Februar 2007 wurde bekannt gegeben, dass Schultz nur eine Woche nach dem Kampf mit Brian Minto einen Schlaganfall erlitt. Der Grund dafür war eine Verfünffachung der Thrombozytenkonzentration. Es wird gesagt, dass bei Schultz im September 2006 ein Schlaganfall diagnostiziert wurde, was ihn jedoch nicht daran hinderte, mit Brian Minto in den Ring zu steigen.

Am 23. Juni 2012 wurde bekannt gegeben, dass ein erstaunliches Treffen zwischen Schultz und seinem ehemaligen Gegner Botha stattgefunden hatte. Dieser nutzte die Gelegenheit, um eine ehrliche Geste zu machen und Schultz den umstrittenen WM-Gürtel zu übergeben, den er zu seiner Zeit erhalten hatte (siehe oben). Axel Schulz wurde 1986 vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR mit dem Codenamen “Marcus” als inoffizieller Angestellter eingestellt. Nachdem Schultz in seinen Berichten nicht die gewünschten Angaben zu Personen und Vorfällen gemacht hatte, hörte der Geheimdienst auf, mit ihm zu arbeiten.

Im Mai 2017 wurde er zum ersten Bierbotschafter in Brandenburg ernannt. Am 6. Oktober 2017 war Schulz zu Gast bei einer Comedy-Show mit Oliver Velke. Während der Berichterstattung über die Olympischen Winterspiele 2018 war Schulz Gast des 18-jährigen Programms von Eurosport 1 und TLC. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Schulz am 9. November 2018 würdigte ihn Spiegel Online mit den folgenden Worten: “Er hat alle großen Kämpfe verloren. Trotzdem ist Axel Schulz seit Max Schmeling der beliebteste deutsche Schwergewichtsboxer. ”

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Geschätztes Vermögen:5 Millionen €

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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