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Unternehmer

Karl Geiger (GeigerCars) Vermögen

Karl Geiger Vermögen
Geschätztes Vermögen:7 Millionen €
Alter:62
Geboren:01.01.1959
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Unternehmer
Zuletzt aktualisiert:2021

Kurze Einleitung

Karl Geiger ist Gründer und Geschäftsführer der Firma Geiger US-Cars. Der Sitz der Firma ist in der Zamdorfer Straße in München. Geigercars ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Tuner, Importeure und Servicepartner für leistungsstarke US-Fahrzeuge in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Eine große Zahl an Fahrzeugen ist ab Lager verfügbar, bei speziellen Kundenwünschen ist das Unternehmen bei der Suche nach dem geeigneten Fahrzeug behilflich. Im Angebot von Geigercars sind zudem US-Motorräder sowie die Möglichkeit, sich für eine bestimmte Zeit ein hoch motorisiertes Fahrzeug zu mieten.

Frühes Leben

Karl Geiger wurde im Jahr 1959 in der kleinen Gemeinde Hasel im Landkreis Lörrach geboren. Dort absolvierte er seine Schulausbildung. Aufgrund seiner Liebe zum Automobil entschied er sich für eine Berufsausbildung bei der Firma Daimler-Benz. Bereits als junger Mann entschied er sich für die Gründung eines eigenen Unternehmens, es entstand der Kfz-Betrieb Spannagel und Geiger. Begonnen wurde mit dem Handel und Service für Automodelle der damaligen Zeit wie R4 oder Citroen 2CV. Einiger Jahre später zog die Firma nach Trudering in den Osten Münchens, bis heute ist München der Firmensitz der Firma Geiger mit Fokus auf US-Cars. Karl Geiger ist der Gründer und Geschäftsführer dieses Unternehmens, heute mit Sitz in der Zamdorfer Straße.

Karriere

Mit dem Umzug nach München wurde das Tätigkeitsfeld auf fünf Arbeitsplätze aufgestockt. Service und Reparatur für italienische Automarken wie Alfa Romeo sowie die Sportwagen von Ferrari und Lamborghini wurden ins Portfolio aufgenommen. 1983 stand der erste Umzug in größere Räumlichkeiten an, so groß war der Erfolg. 1984 wurde der Grundstein für die Zukunft von Karl Geiger gelegt, das Schlüsselerlebnis war der Kauf der ersten Corvette. Es war zerlegt und in Kisten gepackt und wurde komplett neu zusammengebaut. Von da an war es um den Schwarzwälder geschehen, er war derart begeistert von der Leistung des Autos, dass er erst einmal nichts anderes fahren wollte. In den achtziger Jahren stieg die Nachfrage nach US-Fahrzeugen und -Teilen sowie Service stark an. Geigercars konzentrierte sich voll und ganz auf die US-Fahrzeuge.

Immer mehr Nachfragen bezüglich individuellen Angeboten kamen bei Geigercars an. Extra breite Felgen, Tieferlegung, Chromteile und anderes Tuning war gefragt. Eine Erhöhung der Mitarbeiter war unumgänglich, 1986 waren es bereits 25 Fachkräfte. Messebesuche und eine Corvette C4 als Projektauto erregten die Aufmerksamkeit der Kunden in ganz Europa. 1988 reiste Karl Geiger zum ersten Mal in die USA, um selbst Fahrzeuge zu kaufen. Er konnte sich nicht satt sehen, alle seine Lieblinge auf der Straße fahren zu sehen. Sein Einkauf war umfassend, acht Corvette, ein Jeep Wrangler und ein Gladiator-Van wurden sein Eigen. Sie wurden nach Deutschland verschifft und fanden schnell ihre Käufer.

Nach vielen beruflichen Erfolgen kam 1989 ein Rückschlag. Die TÜV-Vorschriften forderten eine genaue Felgenprüfung sowie die Legalisierung von Motoränderungen durch eine Abgasprüfung. Kein Fahrzeugteil konnte mehr ohne TÜV-Gutachten verkaufr werden, manche Autos wurden sogar stillgelegt. Mit immensen Zeit- und Kapitalaufwand wurden alle Teile von nun an geprüft, zugelassen und in der Kreillerstraße neue Verkaufsräume eröffnet. Dies sorgte für einen Anstieg des Verkaufs in Sachen Neu- und Gebrauchtwagen. 1990 kam die eigene Lackiererei hinzu, es entstand eine interne Tuningabteilung.

Highlights der Karriere

Ein besonders Fahrzeug aus der Geigercars-Schmiede war ein GMC Typhoon. Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h. Der Fahrzeugimport war weiter steigend, 1993 war ein kompletter Umbau des Ladengeschäfts in der Münchner Truderingerstraße fällig. Eine Ausstellungsfläche mit Verkauf auf 400 Quadratmetern sowie der Servicebereich mit 550 Quadratmetern boten dem Kunden volle Leistung. 1995 wurde ein Servicevertrag mit GM für Cadillac, Chevrolet und Hummer abgeschlossen. 1997 präsentierte Geigercars ein getuntes Exemplar der Corvette, 480 PS mit 6,3 Liter Hubraum. 2004 wird Frau Barbara Geschäftsführerin, Verkauf und Service/Tuning werden strikt getrennt. Der Betrieb erhält 1998 seine ISO-Zertifizierung.

Veranstaltungen wie der Hummer World Run sowie spektakuläre Fahrzeuge aus dem Hause Geigercars machen immer wieder auf das Unternehmen aufmerksam. Aus der Krise 2009 in Sachen US-Fahrzeuge geht das Unternehmen gestärkt hervor. Die Tuning-Projekte Geigers begeistern immer wieder und sorgen für Schlagzeilen. Im Herbst 2010 konnte auf der Essen Motor Show eine Trophäe entgegen genommen werden, weitere Erfolge bei Leserwahlen folgten. Ende 2010 entstand der Firmensitz an der Zamdorfer Straße 6-8 in München, das neue Domizil von Geigercars mit 4.000 Quadratmetern Fläche. Neben umfangreichem Platz für Service, Ausstellungsmöglichkeit für 75 Fahrzeuge und vielem mehr, ist der Neubau auch in Sachen Umwelt und Energie effizient gestaltet.

Berühmte Zitate

“Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren.”

Erfolgstipps

Karl Geiger ist immer auf Augenhöhe mit seinen Kunden. Er trägt weder Anzug noch Krawatte, ist stets locker und besteht auf “Du” als Anrede.

Aufgrund seiner Lässigkeit hat er es bereits vor einiger Zeit geschafft, einen Platz im Fernsehsender DMAX zu bekommen. Hier wird hinter die Kulissen geschaut und gezeigt, wie die Boliden “das Licht der Welt” erblicken.

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Geschätztes Vermögen:7 Millionen €

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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