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Schauspieler

Heinz Rühmann Vermögen

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Heinz Rühmann Vermögen und Einkommen
Vermögen:2 Millionen €
Alter:117
Geboren:07.03.1902
Herkunftsland:Deutschland
Quelle des Reichtums:Schauspieler
Zuletzt aktualisiert:2020

Kurze Einleitung

Heinz Rühmann gehört zu den bekanntesten deutschen Schauspielern aller Zeiten. Berühmt wurde er für seine komödiantischen Hauptrollen, in denen er die männlichen Superhelden ironisierte, die man für gewöhnlich auf den Leinwänden sah.

Über Rühmanns Vermögen lässt sich sagen, dass er schon früh in seiner Karriere zu den bestverdienenden deutschen Schauspielern seiner Zeit gehörte. Er bekam einen Exklusivvertrag mit dem Filmunternehmen UFA, machte Werbung und nahm als Sänger erfolgreiche Schallplatten auf. Zu seinen Statussymbolen gehörten neben einer großen Potsdamer Villa zahlreiche Sportautos sowie ein eigenes Flugzeug.

Frühes Leben

Heinz Rühmann kam 1902 in Essen zur Welt. Seine Eltern betrieben ein Bahnhofslokal. Dort hatte er schon in jungen Jahren vor den Gästen seine ersten Auftritte, bei denen er von der Theke aus Gedichte rezitierte. Den anschließenden Applaus genoss Rühmann so sehr, dass er früh beschloss, später einmal Schauspieler zu werden.

Nachdem die ersten Jahre seines Lebens glücklich verlaufen waren, musste Rühmann mit 13 Jahren infolge der Insolvenz seiner Eltern einen Schicksalsschlag hinnehmen. Während sich sein Vater das Leben nahm, zog Rühmann mit seiner Mutter nach München, aufgrund der damals niedrigeren Lebenshaltungskosten. Dennoch blieb die Familie weiterhin akut von Armut bedroht.

Allerdings war die prekäre Lage für Rühmann kein Grund, seine Schauspielpläne aufzugeben. Während er die Schule vernachlässigte, investierte er seine Zeit in Proben und Aufführungen mit einer Münchner Laienspielgruppe. Nach mehreren Anläufen gelang es ihm, Unterricht bei dem renommierten Schauspiellehrer Friedrich Basil zu erhalten.

Karriere

Nach nur sechs Wochen Schauspielunterricht wurde Rühmann 1919 vom Lobe-Theater in Breslau für 80 Mark Monatsgage engagiert. Dort hatte Rühmann mit seiner geringen Körpergrüße und seinem knabenhaften Aussehen zu kämpfen, das es ihm unmöglich machte, die Rolle des männlichen Helden glaubhaft zu verkörpern. In der Folge fielen die Kritiken so schlecht aus, dass er Breslau bald wieder verließ.

Nach einer Zwischenstation am Residenztheater in Hannover heuerte Rühmann am Theater Bremen an, wo ihm 1922 mit der Komödie „Der Mustergatte“ ein erster großer Erfolg gelang. Das Publikum war so begeistert, dass er die Rolle in den nächsten dreißig Jahren seines Lebens über 2000 Mal spielen durfte. 1937 wurde die Verfilmung des Theaterstücks zu einem Kassenschlager.

Trotz des Erfolgs kam es noch im Premierenjahr zum Zerwürfnis mit der Leitung des Theater Bremens. Wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise dauerte es einige Zeit, bis Rühmann in den Münchner Kammerspielen einen neuen Arbeitgeber fand. Auch hier glänzte er vor allem in komischen Rollen.

Ende der zwanziger Jahre wurden Rühmann immer häufiger Filmrollen angeboten. Der große Durchbruch gelang ihm schließlich mit einer Hauptrolle in „Die drei von der Tankstelle“ (1930), der mit 4,3 Millionen Reichsmark zum erfolgreichsten Film des Jahres wurde. Es folgten weitere erfolgreiche Filme wie „Einbrecher“ oder „Der Mann, der seinen Mörder sucht“.

In der Zeit des Nationalsozialismus begab sich Rühmann kurzzeitig auf Abwege. Er suchte die Nähe zu einflussreichen Nazis und trennte sich von seiner jüdischen Ehefrau. Allerdings blieb er seinen komischen Rollen treu und ließ sich nicht als Aushängeschild der NS-Ideologie missbrauchen.

Nach dem Krieg und einer erfolgreichen „Entnazifizierung“ tourte Rühmann zunächst mit einer kleinen Theatergruppe durch Deutschland. Sein Comeback als Filmschauspieler gelang ihm jedoch erst in den fünfziger Jahren. Wieder waren es vor allem Unterhaltungsfilme, in denen er brillierte.

Highlights der Karriere

Das Highlight in Heinz Rühmanns Karriere sind die Pater-Brown-Verfilmungen „Das schwarze Schaf“ (1960) und „Er kann’s nicht lassen“ (1962). Sie stellen die Krönung von Rühmanns Comeback nach der Zeit des Nationalsozialismus dar. Beiden Filme erfreuen sich bis heute großer Popularität beim Publikum.

Berühmte Zitate

„Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet.“
„Alle Frauen sind Meister des geflüsterten Wunschzettels.“
„Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen.“

Erstaunliche Fakten

Bei Rühmanns Hochzeit mit Maria Bernheim ersetzte er die Hochzeitfeier mit der feierlichen Premiere des Theaterstücks „Die Erwachsenen“

Als Hobbypilot war Rühmann ein glühender Verehrer der Pilotenlegende Ernst Udet, der für seine Luftkämpfe im Ersten Weltkrieg berühmt war. In seiner Villa hatte Rühmann ein eigenes „Fliegerzimmer“, dessen Wände mit Fotos seiner gemeinsamen Flüge mit Udet behangen waren

Als der Film „Feuerzangebowle“ (1943) wegen Diffamierung des Lehrkörpers vom NS-Kultusministerium verboten werden sollte, reiste Rühmann für eine private Sondervorführung ins Führerhauptquartier „Wolfsschanze“. Nach der Vorführung im Besein Hermann Görings wurde das Verbot aufgehoben

1966 erhielt Rühmann das große Bundesverdienstkreuz

Michael Weidner ist digitaler Marketing-Experte und hat in dem Bereich über 10 Jahre Erfahrung gesammelt. Er interessiert sich stark für die Themen Unternehmertum und Vermögensaufbau. Aus diesen persönlichen Interessen ist auch die Idee für die Webseite Vermoegen.org entstanden.

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