Unternehmer
Pablo Escobar Vermögen
Geschätztes Vermögen: | 30 Milliarden € |
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Alter: | 44 |
Geboren: | 01.12.1949 |
Gestorben: | 02.12.1993 |
Herkunftsland: | Kolumbien |
Quelle des Reichtums: | Drogenhändler und Drogenschmuggler |
Zuletzt aktualisiert: | 2021 |
Inhaltsverzeichnis
Kurze Einleitung
Pablo Escobar ist einer der berühmt-berüchtigsten Gangster des vergangenen Jahrhunderts. Durch die Entwicklung der industriellen Produktion und des organisierten Vertriebs von Kokain wurde der Kolumbier zu seiner Zeit zu einem der reichsten Menschen der Welt. Am Herzen lag ihm neben seinem eigenen Reichtum auch das Wohlergehen der ärmsten Menschen Kolumbiens. Dennoch war sein Handeln auch stets von größter Grausamkeit geprägt. Escobar war auch unter den Namen “El Patrón” oder “El Doctor” bekannt.
Frühes Leben
Pablo Emilio Escobar Gaviria wurde am 1. Dezember 1949 als drittes von sieben Kindern im kolumbischen Rionegro geboren. Sein Vater war ein Viehzüchter und seine Mutter eine Lehrerin. Die Familie Escobars gehörte dem ländlichen Mittelstand an, dennoch war Pablos Jugend schon früh von Gewalt und dem Kontakt mit Drogen geprägt. Gemeinsam mit seinem Cousin Gustavo trieb sich Escobar häufig im Medelliner Rotlichtbezirk herum. Dort knüpfte er erste Kontakte zu lokalen Unterweltgrößen, war an Raubüberfällen beteiligt und wurde Mitglied einer Schmugglerbande, die mit Marihuana und Zigaretten handelte. Escobar zeigte schon früh den Ehrgeiz, sich Macht und Ansehen zu verschaffen und entführte mit gerade mal 20 Jahren zusammen mit seiner Bande reiche Bürger, um Lösegeld für diese zu fordern. Einige dieser entführten Personen wurden trotz Zahlung einer Lösegeldforderung getötet.
“Karriere” von Pablo Escobar
Mitte der 1970er Jahre trat Escobar als einer der Pioniere des Handels mit Kokain, der zum damaligen Zeitpunkten neuen Modedroge, auf. Er erkannte schnell, dass das Geschäft mit Kokain sehr viel lukrativer war als das mit Marihuana. Durch seine Skrupellosigkeit und seinen enormen Ehrgeiz erarbeitete Escobar sich rasch einen Platz an der Spitze des Medellin-Kartells. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Piloten in Sportflugzeugen, schmuggelte Escorbar Kokain von Kolumbien nach Miami und erwirtschaftete dadurch ein kleines Vermögen. Später kamen für Escobars Schmuggelgeschäfte sogar Mini U-Boote zum Einsatz. Durch Bestechung und Einschüchterung hielt Escobar sich die Strafverfolgungsbehörden vom Hals. Dabei schreckte er auch nicht davor zurück, Richter und Polizisten töten zu lassen. Die Ermordung von 30 Richtern und 457 Polizisten soll auf sein Konto gehen. Das kolumbianische “plata o plomo”, also Silber oder Blei, wurde von Escobar regelmäßig praktiziert. Das bedeutet, entweder ließen sich die Gesetzeshüter von ihm bestechen oder sie bekamen sein Blei zu spüren.
Ein weiteres Erfolgsrezept des Drogenbarons war es, sich die Bevölkerung Medellinas gewogen zu stimmen. Er errichtete nicht nur ein ganzes Stadtviertel für Obdachlose, sondern ließ sich sogar in den Medelliner Stadtrat wählen.
Für den Anbau seines Kokains bediente sich Escobar unabhängigen Pflanzern und kontrollierte ebenfalls den Transport der Ware. Ging eine Lieferung verloren, kam Escobar gegenüber den Pflanzern für den Verlust auf, was diese gewogen stimmte.
Highlights der “Karriere”
Im Jahr 1983 und zu Beginn des Jahres 1984 galt Pablo Escobar als der erfolgreichste Kokainhändler der Welt. Er bestimmte zu großen Teilen über den globalen Kokainmarkt und hatte rund 80 Prozent des kolumbianischen Kokainmarktes unter Kontrolle. Im Jahr 1989 führte das bekannte Forbes Magazin den Drogenbaron als siebtreichsten Mann der Welt. Sein Privatvermögen soll sich zu dieser Zeit auf 2,7 Millarden USD belaufen haben. Andere Quellen gehen sogar noch von einem höheren Vermögen aus.
Bereits im Jahr 1979 erwarb Escobar für stolze 63 Millionen USA Dollar eine riesige Ranch am Rio Magdalena, den er zu einem Luxus Anwesen umbaute. Dieser trug den Namen “Hacienda Nápoles” und beherbergte sogar einen Zoo.
Zum Ende seiner Karriere organisierte Escobar einen Drogentransport in die USA, bei dem er 10 Tonnen Kokain in einer umgebauten Boeing 727 verstaute.
Berühmte Zitate von Pablo Escobar
Einer der berühmtesten Sätze, die Pablo Escobar zugeschrieben werden ist: “Lieber ein Grab in Kolumbien als eine Gefängniszelle in den Vereinigten Staaten”. Diesen Satz äußerte Escobar, als der Druck auf ihn durch die internationalen Strafverfolgungsbehörden immer größer wurde. In diesem Zusammenhang wollte die kolumbianische Regierung ein Gesetz verabschieden, welches die Auslieferung von Drogenhändlern an die USA ermöglichte.
Escobars Wunsch sollte in Erfüllung gehen. Im Jahr 1993 wurde Escobar von einer US-amerikanisch-kolumbianischen Elite-Einheit in Medellin erschossen.
Erfolgstipps
Pablo Escobar wurde durch eine Kombination aus Skrupellosigkeit, guten Verbindungen und Kontakten, Ideenreichtum und einem schier unerschöpflichem Ehrgeiz so erfolgreich. Bestechung, Erpressung und Mord waren bei ihm an der Tagesordnung. Auf der anderen Seite “erkaufte” sich Escobar die Liebe des gemeinen Volkes, das lange Zeit schützend die Hand über ihn hielt.
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Geschätztes Vermögen: | 30 Milliarden € |
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